Freitag, 12 September 2014 15:42

IFA 2014: Sony präsentiert Wohnung der Zukunft

geschrieben von Fabian Richter
©Smarthelpers
Neben 4K-Fernsehern, verschiedenen Kameras und HD-Mediaplayern, präsentierte Sony auch ein sehr innovatives Konzept für die Wohnung der Zukunft.
 
Hinter verschlossenen Türen zeigte Sony ein futuristisches Konzept einer vernetzten, multimedialen Wohnung. Die Führung begann in der Küche, welche auf den ersten Blick zwar modern aber ansonsten ganz normal wirkte. Sobald jedoch die "Frau des Hauses“ ihr Handy auf den Tisch gelegt und eine bestimmte Bewegung mit der Hand gemacht hatte, erschienen wie von Geisterhand die Fotos vom Handyspeicher auf der Tischplatte. Im weiteren Verlauf wurden die Bilder über den Tisch geschoben und am Ende an den Kühlschrank geheftet. Außerdem erschien ein Kochbuch direkt neben dem Cerankochfeld. Ermöglicht wurde dies durch eine Kombination aus Hochleistungsprojektoren und Kameras, welche in kleinen schicken Würfeln und in der Küchenlampe nahezu perfekt versteckt waren.  Einer der Würfel kam auch im Bad zum Einsatz. Dort diente dieser sowohl als Eingabe- als auch als Ausgabegerät für Videos und Bilder. Der Sound kam aus der unscheinbaren Deckenlampe, welche in eine e27-Fassung eingedreht war. Beiden Geräten soll Wasser nichts anhaben können. Vom Bad ging es direkt ins Schlafzimmer. In diesem wurde ein gestochen scharfes Bild über Projektoren, welche in zwei kleinen Deckenlampen untergebracht waren, direkt an die Decke geworfen. Außerdem gab es an der Schlafzimmerwand ein schickes verspiegeltes Display, über das Livebilder aus verschiedenen Städten wiedergegeben wurden. Im Dunkeln wirkte dieser Bildschirm wie ein Fenster. Richtig beeindruckend wurde es aber im Wohnzimmer. Dort wurden sämtliche der vorher gezeigten Technologien eindrucksvoll zu einem System zusammengefasst. Die dann gezeigten Filmausschnitte wurden nicht nur auf der Wand angezeigt. Zusätzlich wurde auch der zu jeweiligen Szene zugehörige Filmhimmel auf die Decke projiziert. Zusammen mit dem Surroundsystem kam dabei echte „mittendrin statt nur dabei“ Stimmung auf. Die danach gezeigten Fotos wirkten plastisch und man hatte beinahe den Eindruck, als würden die Bilder tatsächlich an der Wand hängen. Wann und ob das System auf den Markt kommen wird, ist nicht bekannt. Die Vorführung machte aber durchaus Lust auf die technisierte Zukunft.
 
Letzte Änderung am Freitag, 12 September 2014 17:16

Fabian Richter

Fabian Richter ist ein Technikverrückter der ersten Stunde. Die Kombination aus einem Studium der technischen Informatik mit der früheren Ausbildung zum Anlagenmechaniker ermöglicht ihm eine ganzheitliche Sicht auf nahezu alle Bereiche der Technik. In den letzten Jahren war er im Bereich der Hardwareentwicklung und der technischen PR tätig...