Fabian Richter
Fabian Richter ist ein Technikverrückter der ersten Stunde. Die Kombination aus einem Studium der technischen Informatik mit der früheren Ausbildung zum Anlagenmechaniker ermöglicht ihm eine ganzheitliche Sicht auf nahezu alle Bereiche der Technik. In den letzten Jahren war er im Bereich der Hardwareentwicklung und der technischen PR tätig...
In diesem Ratgeber erklären wir den Einbau und die Inbetriebnahme des Nuki Smart Locks in Verbindung mit der Nuki Bridge, welche den Nuki-Türschlossantrieb mit dem Internet verbindet. Darüber hinaus geben wir praktische Tipps und klären, ob der österreichische Türschlossantrieb für alle Türen geeignet ist.
 

Nuki Smart Lock Lieferumfang

Das Nuki Smart Lock wird zusammen mit zwei Montageplatten, einer Installationsanleitung und den vier benötigten AA-Batterien ausgeliefert. Darüber hinaus liegt auch der für die Montage benötigte Imbusschlüssel bei. Beim Auspacken fiel uns auf, dass die Umverpackung zwar überdurchschnittlich hochwertig und stabil, die inneren Einlagen jedoch zu dünn ausgelegt und daher durch den Transport stark beschädigt waren. Hier sollte noch einmal nachgebessert werden.

Nuki Bridge Lieferumfang

Nuki Smart Lock Türmontage

Das Nuki Smart Lock kann wahlweise mit Hilfe von Madenschrauben am überstehenden Schließzylinder oder, bei bündig abschließenden Zylindern, per Verklebung befestigt werden. Wir verwendeten im Test die Klemm-Variante, welche den Antrieb, während 6-monatigen Testphase, zuverlässig festhielt. Hierfür setzten wir die A-Halteplatte zuerst auf den rund 6mm überstehenden Schließzylinder auf und zogen dann die drei rundherum angeordneten Madenschrauben mit Hilfe des beiliegenden Imbusschlüssels fest. Danach steckten wir den Schlüssel ins Schloss und setzen die Antriebseinheit auf, bis diese einrastete.

Nuki Smart Lock Dornmaß beachten

Im Test stellte sich heraus, dass das Nuki Smart Lock nicht bei allen nach außen öffnenden Türen genutzt werden kann. Denn liegt das Dornmaß der nach außen öffnenden Tür bei <= 55mm, stößt der Türschlossantrieb beim Öffnen der Tür am Türrahmen an. Dies sollte unbedingt vor der Montage geprüft werden – besonders dann, wenn die zu klebende Montageplatte "B" zum Einsatz kommt.

Nuki Smart Lock Batterien einsetzen

Das Einsetzen der Batterien ist beim Nuki Smart Lock auch im eingebauten Zustand problemlos möglich. Hierfür muss der Batteriehalter entriegelt und herausgezogen werden. Im Anschluss müssen die Batterien richtig gepolt eingesetzt und der Batteriehalter bis zum Anschlag ins Gerät eingeschoben werden.

Nuki Smart Lock entriegeln

Nuki Smart Lock einrichten

Die Einrichtung des Nuki Türschlossantriebs wird unkompliziert über die Nuki-Smart-Lock-App erledigt, welche für Android und iOS zur Verfügung steht. Die App führt den Nutzer Schritt für Schritt durch den Anlernprozess und erklärt am Ende die grundsätzliche Bedienung.

Nuki Bridge einrichten

Auch die Nuki Brigde wird per Nuki-Smart-Lock-App eingerichtet. Hierfür muss einzig die Bridge in die Steckdose gesteckt, die Option „Bridge verwalten“ in den Einstellungen gewählt und im Anschluss den Anweisungen gefolgt werden.

Nuki Smart Lock Schließmodis

Die Nuki App bietet neben dem einfachen Auf- und Zuschließen auch die „Tür öffnen-“ und die „Lock`n`Go- Funktion“ an. Wird „Tür öffnen“ gewählt, schließt der Antrieb die Tür auf und entriegelt diese zusätzlich. Dies ist besonders praktisch bei Haustüren, bei denen im Außenbereich kein Türgriff bereitsteht. Die „Lock`n`Go-Funktion“ fügt der „Tür öffnen- Funktion“ das automatische Wiederverschließen nach dem Eintreten hinzu. Die Tür wird also automatisch aufgeschlossen wie auch entriegelt und im Nachhinein wieder automatisch verschlossen. Die Zeit welche man zum Eintreten hat, kann hierbei in den Einstellungen zwischen 5 und 20 Sekunden eingestellt werden. All die Modis funktionierten während der Testzeit einwandfrei.

Nuki Smart Lock Auto Lock

Neben den oben vorgestellten Schließmodis kann über die Einstellungen auch die „Auto Lock – Funktion“ aktiviert werden. Diese verschließt die Tür automatisch nach einem vorher eingestellten Wunschzeitraum zwischen 0,5- und 30 Minuten.

Nuki Smart Lock Auto Unlock

Nuki bietet seinen Nutzern auch eine Auto-Unlock-Funktion, welche die Tür automatisch entriegelt, sobald man sich in unmittelbarer Nähe zum Nuki-Türschlossantriebs befindet und vorab außerhalb der Bluetooth-Funkreichweite war. Im Test funktionierte diese Funktion grundsätzlich gut. Aus Sicherheitsgründen würden wir aber von deren Aktivierung abraten, da das Smartphone, mit aktivierter Auto-Unlock-Funktion, zu einem vollwertigen Schlüssel mutiert. Jeder der das Smartphone an sich bringt kann damit also, ohne das Smartphone vorher entsperren zu müssen, die Haustür entriegeln.
 
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Nuki Smart Lock optimieren

Über die „Smart Lock optimieren“ – Option werden die zur Verfügung stehenden Einstellungen Schritt für Schritt abgefragt, sodass der Nutzer seine Lieblingseinstellungen ohne großen Aufwand wählen kann.

Nuki Smart Lock Protokoll

Nuki bietet seinen Nutzern auch die Möglichkeit, die täglichen Schließvorgänge zu protokolieren. Wird diese Option aktiviert, werden alle Aktivitäten übersichtlich angeordnet in der App aufgeführt.

Nuki Smart Lock manuelle Bedienung

Das Nuki Smart Lock kann auch direkt am Gerät, durch einen Druck auf die Mitte des Kreises, bedient werden. Der Tastendruck bewirkt dann entweder das auf- oder zugeschlossen wird. Der Druckpunkt der Taste konnte im Test leider nicht überzeugen. Denn anscheinend besteht zwischen dem verbauten Taster und der darüber liegenden Kunststofftaste ein leichter Abstand, wodurch beim Drücken das Gefühl vermittelt wurde, dass die Taste nicht reagiert. In Wirklichkeit muss die Taste jedoch ein gutes Stück weiter gedrückt werden, bevor der tatsächliche Tastendruck erfolgt. Hier sollte noch einmal nachgebessert werden. Sollte die Nuki-Einheit einmal defekt oder stromlos sein, kann die Tür auch durch Drehen des silbernen Außenringes ver- und entriegelt werden. Diese klappte im Test problemlos.

Nuki Personen einladen

Das Nuki Smart Lock kann auch problemlos durch Familienmitglieder, Freunde oder Bekannte benutzt werden. Hierfür muss der Nuki-Besitzer zuerst einen Code anlegen und danach einen neuen Benutzer anlegen. Im Anschluss können noch die Nutzungsrechte und gegebenenfalls auch die Nutzungszeit eingerichtet werden. Ist alles fertig eingestellt, wird von der App ein Code erzeugt, welcher auf den typischen Wegen geteilt werden kann. Dies funktionierte im Test schnell, unkompliziert und zuverlässig. Das teilen von Zutrittsberechtigungen bzw. das Anlegen von Zutrittsberechtigen sollte aber mit Bedacht und Vorsicht behandelt werden. Denn die wenigen Klicks in der App haben den gleichen Effekt, wie das Nachmachen und Weitergeben eines Haustürschlüssels. Wird also das Löschen einer Freigabe vergessen, sind unangenehme Folgen denkbar.
 

Nuki Energieverbrauch

Der Energieverbrauch der Nuki-Brigde lag im Test bei guten 0,5 Watt. Auch das Nuki Smart Lock funktionierte, nach sechs Monaten und bei gelegentlicher Betätigung, noch problemlos mit den ersten Batterien. Wird der Antrieb jedoch sehr häufig benutzt, verkürzt sich natürlich auch die Batterielebensdauer. Laut Nuki sollen aber Eneloop PRO-Akkus (Link) sehr gut mit dem Türschlossantrieb funktionieren – aus unserer Sicht eine lohnende Investition. Wünschenswert wäre es, wenn die verbleibende Kapazität der Energiespender auch per App angezeigt würde – diese Anzeige fehlt nämlich derzeit noch.
 

Nuki Bridge Reichweite

Im Test fiel auf, dass die Funkreichweite der Brigde stark von dessen Positionierung abhing. Zeigte der Knopf der Bridge in die Richtung des Smart Locks, gab es, bei rund 2,5m Entfernung, keine Empfangsprobleme. Wurde das Smart Lock jedoch hinter der Steckdose, in einem anderen Raum platziert, kam selbst bei sehr geringem Abstand keine Verbindung zustande. Hier haben vergleichbare Türschließanlagen mit 886 MHz-Funkfrequenz klar die Nase vorn. Nuki-Nutzer benötigen also eine Steckdose in unmittelbarer Nähe zu Tür, welche sich optimalerweise gegenüber der zu verschließenden Tür befindet.
 

Nuki Bridge Verbindungsprobleme lösen

Während des Testzeitraums funktionierte die Bridge stets zuverlässig, solange sie sich in Funkreichweite befand. Einmal war es uns jedoch nicht möglich, per Internet auf das Smart Lock zuzugreifen. Nach einiger Tüftelei fanden wir die Option „Verbindungsversuch starten“ unter dem Menüpunkt „Verbindungsstatus“. Sobald gedrückt, wurde die Verbindung wieder synchronisiert und alles funktionierte wieder einwandfrei.

Fazit: Was bleibt zu sagen?

Das Nuki Smart Lock (Link), in Verbindung mit der Nuki Bridge (Link), funktionierte im Test nahezu reibungslos, solange die Bluetooth-Funkreichweite eingehalten wurde.  Das Öffnen und Schließen klappte sowohl per App, als auch direkt am Gerät zuverlässig und meist auch zügig. Für den täglichen Gebrauch würden wir Nuki-Nutzern jedoch die zusätzliche Anschaffung der Nuki Fernbedienung (Link) empfehlen – denn der Druck auf den Fernbedienungsknopf geht allemal schneller, als die Bedienung per App. Vom Einsatz der automatischen Unlock-Funktion würden wir aber aus Sicherheitsgründen abraten, da hierdurch das Smartphone automatisch das Haus- bzw. die Wohnungstür entriegeln kann, sobald sich dieses in der Nähe aufhält. Nutzer des Nuki-Systems sollten zudem besonderen Wert auf die Absicherung ihres Smartphones legen, da dieses, zusammen mit dem Nuki-Smart-Lock, zum Türschlüssel mutiert. Insgesamt sollte allen Nutzern außerdem klar sein, dass die Anbindung eines Türschlossantriebs an das Internet ein gewisses Risiko mitbringt. Während unseres 6-monatigen Tests fielen uns aber keine außerplanmäßigen Aktivitäten auf und auch das Teilen der Schließberechtigungen klappte gut.
Samstag, 16 Juni 2018 14:28

CeBIT 2018: LG zeigt Cloud Monitore

Auf der diesjährigen CeBIT gab es am LG-Messestand Bildschirme in nahezu allen Größen und Formfaktoren zu sehen. Neben extrem breiten Ultra-Wide-Geräten fielen auch die neuen Gamer und Business-Monitore ins Auge. Die leicht geschwungenen Cloud-Monitore mit integrierten Mini-PC unterschieden sich dafür rein äußerlich kaum von normalen Monitoren.
 
Die neuen Cloud Monitore der LG-CK-Serie sollen eine integrierte Lösung für serverbasierte Arbeitsplätze mitbringen. Denn die in die Bildschirme integrierten Minicomputer erlauben, laut LG, einen direkten Zugriff auf eine Arbeitsumgebung, welche per Cloud zur Verfügung gestellt wird. Der Hauptspeicherplatz und Prozessorleistung liegen bei diesem System also auf dem Server und der integrierte PC sorgt einzig für die flüssige Abarbeitung aller Befehle. Die neuen Business-Monitore von LG sollen vor allem in Sachen Energie-Effizienz, Ergonomie und Darstellungsqualität überzeugen. Am Messestand wirkten die Monitore hochwertig und auch die Anschlussvielfalt gefiel uns. Ein Hingucker waren die enorm breiten 21:9 UltraWide Monitore, welche Platz für mehrere Arbeitsfenster nebeneinander bieten. Auch die Ultra HD 4K Monitore bieten viel Platz für anspruchsvolle Aufgaben, eignen sich aber auch bestens als Gaming-Monitore. Dabei sollen sich sämtliche LG-Monitore bequem per OnScreen Control 2.0 Software direkt per Maus einstellen lassen.
Am Toshiba Messestand gab es in diesem Jahr das komplette Festplattenportfolio zu sehen und einiges über dessen Technologie zu erfahren. Neben den inneren Werten gab es aber auch News zum Äußeren der zukünftigen Toshiba-Festplatten. So wurde uns am Toshiba-Messestand auch das neue Festplatten-Farbsystem vorgestellt, welches Endkunden die Auswahl des richtigen Plattentyps erleichtern soll.
 
Unser Besuch am Toshiba Messestand war auch in diesem Jahr wieder geprägt von zahlreichen interessanten Hintergrundinformationen zu bestehenden und zukünftigen Speichertechnologien. 
Zur Veranschaulichung der jeweiligen Technologievorteile waren am Stand einige Serversysteme zu sehen, in denen SSDs und HDDs in verschiedenen Konfigurationen betrieben wurden. Per Benchmark veranschaulichte der vor Ort anwesende Festplattenspezialist die Vor- und Nachteile von verschiedenen Zusammenstellungen und Raid-Modis. Beachtlich war dabei, dass geschickt zusammengeschaltete Festplattenkonfigurationen in einigen Einsatzgebieten für eine höhere Leistung sorgten, als die ansonsten deutlich schnelleren SSDs. Neben den verschiedenen Festplattentypen, wurde uns auch die neue farbliche HDD-Kennzeichnung gezeigt. Massenspeicher für Computer sind ab sofort rot eingefärbt und beim 3,5“-Formfaktor mit einem P bzw. beim 2,5“ Formfaktor mit einem L gekennzeichnet. Schnelle Spiele-PCs sollten mit Festplatten mit dem Kürzel X und der Farbe Grau bestückt werden. Nas-Speicher bekommen zukünftig den Buchstaben N und eine goldene/ockerfarbene Markierung spendiert. Für digitale Videorekorder und zum Aufzeichnen von Videoüberwachungsaufnahmen sollten Festplatten der S-Serie genutzt werden, welche an der grünen Färbung erkennbar sind. Auf das Streamen von Videos ist wiederum die blaue V-Serie optimiert. Enterprise-Kunden sollten auf die lila MG- oder AL-Serie zurückgreifen. Die einzelnen Serien unterscheiden sich dabei beispielsweise durch die Anzahl der verbauten Sensoren, durch die Firmware oder auch durch die vorab ab Werk geleisteten Teststunden.
 
Donnerstag, 26 April 2018 08:06

Zu Besuch beim Homematic Usertreffen 2018

In diesem Jahr erlebten wir beim Homematic IP Usertreffen in Kassel einen erfrischenden Mix aus Anwendern, Enthusiasten und Interessierten, welche sich in zahlreichen Vorträgen über die neuesten Technologien, Produkte und Möglichkeiten des Smart Home - Systems informieren und austauschen konnten. Darüber hinaus gab es das brandneue Homematic IP Wired-System zu sehen.
 
Das Homematic Usertreffen bot auch in diesem Jahr zahlreiche Vorträge zu den verschiedensten Themen rund um Homematic und Homematic IP. Als besonders praktisch empfanden wir die neue Klassifizierung der verschiedenen Beiträge durch einfache Punkte. Diese ermöglichte die unkomplizierte Einschätzung des im jeweiligen Vortrag vorausgesetztem Kenntnisstandes. Vorträge mit einem Punkt waren für Einsteiger, mit zwei Punkten für Fortgeschrittene und mit drei Punkten für Experten geeignet. Wie auch in den letzten Jahren gab es im Aufenthaltsbereich zwischen den Vortragsräumen kleinere Stände der Sponsoren ELV (Link), EQ-3 (Link), Mediola (Link), ekey (Link) und EasySmarthome (Link), an denen sich die Besucher über die neusten Produkte informieren konnten. Die Begrüßung und Agendavorstellung übernahmen, wie in jedem Jahr, Andrè Litfin, Alen Blechinger und Marc Hoffmann. Im Anschluss gab es zahlreiche Informationen zu Visionen, neuen Produkten und Softwareanpassungen von Bernd Grohmann, Tido de Vries und Wolfgang Willinghöfer. Direkt nach einer kurzen Kaffeepause begannen die Vorträge in drei verschiedenen Sälen. Hierbei interessierten uns in diesem Jahr vor allem die Expertenvorträge von Wolfgang Willinghöfer und Frank Graß, in denen es tiefe Einblicke in die Homematic IP Softwarearchitektur und das Sendeverhalten von Homematic und Homematic IP gab. Zwischen den Vorträgen nutzen wir die Zeit für eine Kaffeepause bei gleichzeitigem Gedankenaustausch mit anderen Teilnehmern. Nach dem Abendessen startet die alljährliche Flashparty, bei der Besucher ihre älteren Homematic Geräte auf die neuste Version updaten lassen konnten. Parallel dazu konnten die Besucher den Abend bei zahlreichen Gesprächen und guter Bewirtung ausklingen lassen. Der zweite Tag startete um 9 Uhr mit der Begrüßung und Vortragvorstellung durch das Orga-Team. Im Anschluss folgten weitere Vorträge in drei verschiedenen Räumlichkeiten und eine halbstündige Kaffeepause. Viele nutzten auch das schöne Wetter, um sich bei Kaffee und Kuchen in der Sonne auszutauschen. Nach dem Mittagessen gab es die alljährliche Verlosung von Homematic Komponenten und die Schlussrunde des Orga-Teams. Aus unserer Sicht zeigte sich das Usertreffen in diesem Jahr als erwachsene und hervorragend organisierte Veranstaltung, bei der es, neben interessanten Produktvorstellungen, auch zahlreiche tiefgründig Hintergrundinformationen und Gespräche gab.
Dienstag, 10 April 2018 08:30

XLayer Powerbank Comfort PRO im Test

Mit der XLayer Comfort PRO haben wir die erste Powerbank mit integrierter Mediatek Pump Express und der Qualcomm Quick Charge 3.0 - Schnellladefunktion im Test. Welche Vorteile diese Ladetechnologien bringen, klären wir in diesem Ratgeber.

XLayer Comfort PRO Lieferumfang

Die XLayer Comfort PRO Powerbank (Link) wird zusammen mit einem kurzen USB-Ladekabel und einer Kurzanleitung ausgeliefert. In der Powerbank findet sich zudem ein Lightning- auf Micro-USB-Adapter, welcher den Anschluss an aktuelle Apple-Geräte ermöglicht.

XLayer Comfort PRO Ausstattung

Die Ausstattung der XLayer Comfort PRO Powerbank lässt bei der Ausstattung kaum Wünsche offen. Denn neben einem USB-Ladeport mit Schnellladefunktion, steht auch ein fest verbautes, geschickt ins Gehäuse integriertes Micro-USB-Kabel mit zusätzlichem Lightning- auf Micro-USB-Adapter bereit. Darüber hinaus sind in die Powerbank vier Status-LEDs integriert, über die sich die verbleibende Kapazität ermitteln lässt. Geht der Akku zur Neige, beginnt die letzte blaue LED zu blinken.

XLayer Comfort PRO Ladetechnologie

Während normale Powerbanks und USB-Ladegeräte die Ladezeit durch das zur Verfügung stellen von höheren Strömen verkürzen, erhöht Mediatek mit der Pump-Express- und Qualcomm mit der Quick-Charge-Technologie die Nachladegeschwindigkeit durch das zusätzliche Anheben der Spannung. Anstatt mit 5 Volt Ladespannung, werden Endgeräte, welche auch über diese Ladetechnologie verfügen, zeitweise mit bis zu 12 Volt Spannung versorgt. Beim Test mit unserem Sony Experia XA, welches die Mediatek Pump Express Technologie unterstützt, wurde das Telefon mit bis zu 12,01 Volt und durchschnittlich 0,75A Ladestrom von der XLayer Comfort PRO Powerbank versorgt. Ab 65% Akkukapazität reduzierte sich zuerst der Ladestrom auf 0,25A und ab 75% auch die Ladespannung auf gewohnte 5 Volt. Die Ladetechnologie sorgt also vor allem zu Beginn für ein rasch steigendes Ladelevel. In unserem Fall war der Akku nach 27 Minuten zu einem Drittel (33%) und nach knapp 50 Minuten zu zwei Dritteln (66%) nachgeladen. Da uns kein Endgerät mit eingebauter Qualcomm Quick-Charge-Technologie zur Verfügung stand, können wir das Ladeverhalten dieser Technologie leider derzeit nicht beurteilen.
 

XLayer Comfort PRO Kapazität

Die Kapazität einer voll aufgeladenen XLayer Comfort PRO – Powerbank reichte aus, um unser Sony Xperia XA dreimal vollständig und einmal zu 4% nachzuladen.
 

XLayer Comfort PRO Nachladen

Im Test stellte sich heraus, dass die XLayer Comfort PRO Powerbank nicht nur höhere Spannungen ausgeben, sondern diese, bei der Verwendung eines passenden Schnellladenetzteils, auch aufnehmen kann. In Verbindung mit unserem Sony … USB-Netzteil wurde die Powerbank mit 9 Volt Spannung und 1,8 Ampere Ladestrom nachgefüllt. Dank der hohen Ladeleistung von rund 16 Watt, war der vollständige Ladevorgang auf 9938mAh in 3 Stunden und 39 Minuten abgeschlossen. Die Powerbank erwärmte sich beim schnellen Nachladen auf bis zu 41° Celsius. Beim normalen Nachladen mit fünf Volt konnten wir hingegen keinen nennenswerten Temperaturanstieg feststellen.
 

Vergleichstabelle

Fazit: Was bleibt zu sagen?

Die XLayer Comfort PRO Powerbank (Link) zeigte sich im Test von ihrer besten Seite. Dank der integrierten Schnellladefunktion wurde unser Sony Experia XA in Windeseile nachgeladen und auch die Powerbank selbst war, dank innovativer Ladeelektronik, in nicht einmal 4 Stunden wieder voll. Aus unserer Sicht bietet die Comfort Pro eine hervorragende Mischung aus hoher Kapazität und Ausgangsleistung bei vergleichsweise geringem Gewicht und kompakten Abmessungen.