CeBIT 2014 – Roboy, Smarthome und Sensoren

CeBIT 2014 – Roboy CeBIT 2014 – Roboy ©Smarthelpers

Im ersten Jahr ohne Endkunden werden auf der CeBIT viele innovative Produkte aus dem Smarthome Bereich gezeigt.

Während es im Bereich der „klassischen“ IT-Komponenten eher wenige wirklich interessante Neuheiten gab, waren vor allem in Halle 13, die unter dem Motto „Communications & Networks“ stand, viele neue Entwicklungen im Bereich Smarthome zu sehen.

Neben AVM zeigte vor allem TP-Link unter anderem den neuen Archer C9 Dualband-Router, der den aktuell schnellsten AC-WLAN-Standard unterstützt und im dritten Quartal 2014 erhältlich sein wird. Gefallen hat uns auch das neue Powerline-Kit TL-WPA4230P, das Daten sowohl über die Stromleitung (500Mbps) als auch über eine einfach zu konfigurierende WLAN-Verbindung (300Mbps) versenden kann und ab dem zweiten Quartal erhältlich sein wird. Dank der integrierten Steckdose bleibt der Stromanschluss trotzdem erhalten.

Bei den kleinen und innovativen Ständen stach besonders die smarte Wetterstation von Fody heraus, über die wir bereits berichtet haben. Weiterhin gab es einige Lösungen zur intelligenten Lichtsteuerung zu sehen.

In einem Bereich der Halle zeigte die Z-Wave Alliance, wie Komponenten verschiedener Hersteller zusammenspielen können, um eine umfassende, professionelle Haussteuerung zu ermöglichen. Im Gegensatz dazu präsentierte Gigaset Communications (ehemals zur Siemens AG gehörend) ein in Deutschland entwickeltes System, welches unzählige Smarthome-Funktionen in einem geschlossenen System zusammenfasst. Neben der Basisstation des Gigaset-Elements-Systems liegt im Starterkit auch ein Bewegungs- und ein Türsensor bei. Als Erweiterungen sollen in naher Zukunft unzählige Module wie Kameras und verschiedene Sensoren verfügbar sein.

Beeindrucken konnte der Auftritt der schweizer Firma digitalSTROM. Auf ihrem Messestand gewann man einen tatsächlichen Eindruck davon, wie sich das Leben im intelligenten Haus anfühlen kann. Da sich das System an gängige Standards hält, können die Module in das bestehende Stromsystem integriert werden, störende Wandstecker, die bei fast allen anderen Systemen zum Einsatz kommen, werden dadurch überflüssig. Somit gewinnt man bei digitalSTROM den Eindruck, dass hier das Konzept „intelligentes Heim“ wirklich konsequent zu Ende gedacht und umgesetzt wurde. Auch die zahlreichen Möglichkeiten zur Ansteuerung elektrischer Geräte, angefangen beim normalen Lichtschalter, über Magnetventile für die Wasserleitungen, bis hin zum NFC-Sensor wurden gezeigt.

Grade dies wäre sicherlich nicht nur für Fachbesucher von Interesse gewesen. Beim Anblick des einen oder anderen Besuchers kamen uns allerdings echte Zweifel, ob Endkunden tatsächlich so konsequent außen vor gelassen wurden. Möglicherweise sind vereinzelte Karten der Kontingente, die Aussteller nach wie vor zur Weitergabe an Kunden erhalten haben, doch in private Hände gelangt.

 
Letzte Änderung am Freitag, 25 April 2014 06:37
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Tillmann Eichhorn

Nach seinem 1. Staatsexamen in Deutsch und Geschichte entschied sich Tillmann, dem Ruf der freien Wirtschaft zu folgen. Er hat sich im Hardware-Bereich vor allem mit der Erstellung von Produkttexten, dem Schreiben und Übersetzen von Bedienungsanleitungen sowie dem Redigieren von technischen Texten befasst. Es ist sein erklärtes Ziel, verständliche Texte zu schreiben, die auch höheren ästhetischen Ansprüchen genügen.

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