InLine Woodbrick Induktionslautsprecher im Kurztest

InLine Woodbrick Induktionslautsprecher im Kurztest © Smarthelpers
Bereits auf der diesjährigen Cebit konnten wir einen ersten Blick auf die hölzerne Inline Wood-Serie werfen. Als ersten Testkandidaten aus dieser Holzserie haben wir uns den akkubetriebenen Woodbrick-Induktionslautsprecher angeschaut und waren erstaunt über die unkomplizierte Handhabung.
 

Lieferumfang

Der Woodbrick wird zusammen mit einem Adapterkabel geliefert, welches neben dem USB-Ladeanschluss auch einen Klinkenstecker für den Anschluss an eine externe Audioquelle liefert. Eine Bedienungsanleitung lag leider nicht bei. Diese muss auf der Inline-Webseite heruntergeladen werden.

Gerätedetails

Das Gehäuse des Woodbrick besteht auf der Oberseite und den Rändern zu 100% aus Walnussholz. Die Unterseite wurde mit schwarzem Velours versehen, welches für einen sicheren Halt sorgt und das Zerkratzen von Tischoberflächen effektiv verhindert. Gleichzeitig hat es eine entkoppelnde Wirkung, was sich zusammen mit dem Holzgehäuse positiv auf die Klangwiedergabe auswirkt.

Inbetriebnahme

Da das Woodbrick bereits vorgeladen ausgeliefert wird, muss für die Inbetriebnahme einzig der Powerschalter betätigt und das Telefon auf den Induktionslautsprecher gelegt werden. Hierbei muss darauf geachtet werden, dass sich der Telefon-Hauptlautsprecher in der Nähe der Power-LED befindet, damit die Musik vernünftig abgetastet werden kann. Funktioniert die Abtastung nicht, kann das mitgelieferte Mini-USB auf Klinke-Kabel genutzt werden, um das Soundsystem mit dem Smartphone Köpfhörerausgang zu verbinden. Hierzu musste das Woodbrick jedoch zusätzlich mit einer USB-Stromquelle verbunden sein.

Soundqualität

Im Test zeigte sich das Woodbrick als spielfreudiger Winzling mit großer Klappe. Denn der Lautstärkepegel, welchen das Soundsystem mit den Abmaßen einer deutschen Markenbutter lieferte, war wirklich gut. Das Klangbild blieb dabei durchweg ausgeglichen. Vor allem Stimmen bildete das System wunderbar klar und kräftig ab. Es eignet sich also wunderbar für Abonnenten von Audible und Co. Mit den klanglichen Qualitäten des Inline WooMe kann der Zwerg aber nicht mithalten.
 

Aufladen und Akkulaufzeit

Laut InLine hält der 600mAH-Akku des Woodbrick rund 6 Stunden und ist innerhalb von 3 Stunden wieder aufgeladen. Während wir die Abspielzeit bestätigen konnten, ließ uns das Woodbrick über die Aufladezeit im Dunkeln. Denn das kleine Soundsystem zeigte zwar mithilfe einer roten LED an, dass es mit dem USB-Port verbunden wurde, jedoch leuchtete diese LED auch munter weiter, als der Akku bereits vollgeladen war. Hier sollte noch einmal nachgebessert werden.
 

Fazit: Was bleibt zu sagen?

Das InLine Woodbrick ist in unseren Augen ein gelungenes Soundsystem für unterwegs, aber auch für entspannte Hörspielmomente zu Hause. Eine ausgewachsene Anlage kann der Walnusskasten zwar nicht ersetzen, dafür spielt er aber ohne kompliziertes Einrichtungsgefummel und vor allem ohne Steckdose, Sound in Zimmerlautstärke ab. Das gut verarbeitete Holzgehäuse ist nicht nur recycelbar, es lässt sich auch superleicht pflegen. Kleine Schrammen können mit etwas Schleifpapier und Möbelpolitur oder passenden Pflegeölen beseitigt werden. Wenn InLine dem Woodbrick noch eine vernünftige Ladeanzeige verpasst, gibt es wirklich nichts mehr zu meckern.

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Letzte Änderung am Sonntag, 24 Januar 2016 19:10
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Fabian Richter

Fabian Richter ist ein Technikverrückter der ersten Stunde. Die Kombination aus einem Studium der technischen Informatik mit der früheren Ausbildung zum Anlagenmechaniker ermöglicht ihm eine ganzheitliche Sicht auf nahezu alle Bereiche der Technik. In den letzten Jahren war er im Bereich der Hardwareentwicklung und der technischen PR tätig...

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